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Die leicht nördlich von Mailand gelegene Villa Borsani wurde in den 1940er-Jahren als Familienanwesen errichtet. Die von Osvaldo Borsani in Zusammenarbeit mit seinem Zwillingsbruder gestaltete Villa verkörperte ihrerzeit eine Philosophie des durchdachten Wohnens – mit einem Konzept, das Architektur, Möbel und Kunst als eine einzige Gesamtkonstruktion betrachtete.
Jedes Element sollte sowohl einer Funktion als auch dem menschlichen Wohnerlebnis dienen und kombinierte die klaren Linien einer rationalistischen Geometrie mit einer wohl überlegten Auswahl an luxuriösen Materialien und subtilen dekorativen Akzenten.
Entdecken Sie die Classic Kollektion
Das Design der Villa brach mit den gängigen Konventionen: Anstatt die Zimmer streng voneinander zu trennen, begleiten leicht verschobene Ebenen den Besucher durch miteinander verbundene Räume. Die skulpturale, in drei Abschnitte unterteilte Treppe mit ihren Marmorstufen, den Paneelen aus Muranoglas und dem Geländer aus warmem Walnussholz spiegelt einen ausgeprägten Fokus auf Material und Form wider.
Borsanis eigene revolutionäre „kinetische“ Möbel – mechanische Möbelstücke, die sich an ihre Nutzer anpassen – wurden nahtlos mit künstlerischen Gemeinschaftsprojekten kombiniert: ein breiter, tiefliegender Wohnbereich mit einem Kamin aus Keramik von Lucio Fontana, eine hölzerne Schiebetür, die von Antonio Voltan verziert wurde, und mehrstufige Kronleuchter aus Messing von Guglielmo Ulrich.
Die Wandmalereien, Mosaike und bemalte Decken greifen sowohl klassische Motive als auch eine spielerische Theatralik auf. Kein Stil dominiert – modernistische Referenzen fügen sich nahtlos neben Art-déco-Elementen und barocken Akzenten ein und bringen das sechs Jahrzehnte umfassende Werk von Borsani als Meister des Mailänder Designs Mitte des 20. Jahrhunderts auf beeindruckende Weise zum Ausdruck.
Entdecken Sie die Taschenkollektion
Im Laufe der Zeit wurde die Villa Borsani zu einem Knotenpunkt für kreative Köpfe wie Giò Ponti, Fontana und andere Innovatoren, die hier Inspiration fanden. Die Villa ist ein frühes Beispiel für die Verschmelzung von Architektur und praxisorientiertem Industriedesign, die auch die späteren Projekte von Borsani entscheidend prägen sollte: Jede Idee sollte zweckgebunden sein und jedes Design eine Funktion erfüllen – stets umgesetzt mit Präzision und innovativer Gestaltung.
Fotograf: Simon Menges
I - Im ikonischen Kemper-Hauses
II - Im Hexenhaus, dem geheimen architektonischen JuweI Deutschlands
IV - Im Jozef Schellekens Haus - eine Glanzleistung der Moderne
V - Im Metabolist Capsule House K von Kisho Kurokawa
VI - Im Manitoga: Ein meisterhaftes Zusammenspiel zwischen Natur und modernem Design
VII - Im Sonneveld-Haus: Rotterdams Meisterwerk des funktionalistischen Designs
VIII - RIMOWA besucht das Haus von Pierre Petit
lX - RIMOWA besucht das Van Doesburg-Rinsema-Haus
X - RIMOWA besucht den Nudeldämpfer: Ein Klassiker der deutschen Moderne
XI - Die ästhetische Harmonie von High Sunderland, dem ‚See-Through House'
XII - Die Villa Gontero und die kreative Schönheit von Beton
XIII - Die Villa Kolb und ihr nachhaltiges „Zylinderhaus“
XIV – Die Villa Borsani, eine modernistische Vision, in der ästhetische Welten aufeinander prallen