Ihr Einkaufswagen
DAS KÖNNTE IHNEN AUCH GEFALLEN
Veredeln Sie Ihren RIMOWA mit Stickern, Adressanhänger und mehr.
Gesamtsumme (0.0 Artikel)
Bitte beachten Sie folgende Hinweise für Online-Einkäufe bei RIMOWA: Ihre Online-Käufe können nur mit einer Kreditkarte getätigt werden, die in der Region, in der Sie einkaufen, registriert ist. Bei Änderungen Ihres Standorts während des Einkaufs werden alle Inhalte aus Ihrem Warenkorb gelöscht.
Asterisk, In diesen Regionen ist Online-Shopping leider noch nicht möglich.
Mit seiner fortlaufenden Serie über außergewöhnliche Wohnarchitektur rund um den Globus widmet sich RIMOWA diesmal der Residência João Marino, einem der bedeutendsten Bauwerke des Paulista-Brutalismus in São Paulo.
Nur wenige Städte haben die moderne Architektur so tiefgreifend geprägt wie São Paulo. Im Zuge der Industrialisierung Brasiliens im 20. Jahrhundert wurde São Paulo zum Zentrum des Paulista-Brutalismus – einer eigenständigen Architekturrichtung, die mit Sichtbeton neue Maßstäbe für öffentliche und institutionelle Architektur in Brasilien setzte. Im Gegensatz zu den geschwungenen, weißen Formen des Modernismus in Rio de Janeiro stellten die Architekten des Paulista-Brutalismus die Unvollkommenheiten ihres Materials bewusst in den Mittelpunkt. Konstruktion und handwerkliche Ausführung sollten sichtbar bleiben – nicht verborgen werden.
Entdecken Sie die Classic-Kollektion
Mit der 1969 von Sylvio Sawaya und Edmilson Tinoco Júnior entworfenen Residência João Marino fanden diese Prinzipien ihren Ausdruck in einem Wohnhaus. Als privates Familienhaus für den Ingenieur und Unternehmer João Marino entworfen, diente das Projekt zugleich als architektonisches Experiment. Hier wurden konstruktive Techniken erprobt, deren Erkenntnisse in größere Bauvorhaben der Stadt einfließen sollten.
Auf einer Fläche von rund 600 Quadratmetern wird das Haus von nur sechs tragenden Stützen getragen, sodass ein Großteil seines Baukörpers über dem Grundstück zu schweben scheint. Der zentrale Wohnbereich ragt über den Swimmingpool aus. Seine scheinbare Leichtigkeit ist nicht das Ergebnis einer gestalterischen Inszenierung, sondern präziser Ingenieurskunst. Die ursprüngliche Raumaufteilung ist weitgehend erhalten und um einen zentralen Wohnraum angeordnet, der direkt auf den Garten blickt und eine fließende Verbindung zwischen Innenraum und Landschaft herstellt.
Entdecken Sie die Essential-Kollektion
Heute, mehr als 50 Jahre nach seiner Fertigstellung, genießt das Gebäude den Schutz der Denkmalbehörde CONDEPHAAT des Bundesstaates São Paulo und wird weiter genutzt – unbeschadet seines ursprünglichen Verwendungszwecks. Seine Entwicklung vom privaten Wohnhaus zum öffentlichen Kulturort spiegelt dasselbe Prinzip der Beständigkeit wider, das RIMOWAs Designansatz zugrunde liegt: Objekte, die darauf ausgelegt sind, durch ihren Gebrauch relevant zu bleiben – statt allein durch ihre Neuheit.
Fotograf: Simon Menges
II – Im Hexenhaus, dem verborgenen architektonischen Juwel Deutschlands
IV – Im Jozef-Schellekens-Haus – einer Glanzleistung der Moderne
V – Im metabolistischen Capsule House-K von Kisho Kurokawa
VI – Im Manitoga – einem meisterhaften Zusammenspiel zwischen Natur und Moderne
VII – Im Sonneveld-Haus: Rotterdams Meisterwerk des funktionalistischen Designs
VIII – Rimowa besucht das Maison Pierre Petit
IX – RIMOWA besucht das Van-Doesburg-Rinsema-Haus
X – RIMOWA besucht den ‘Nudeldämpfer’, einen Klassiker der deutschen Moderne
XI – Die ästhetische Harmonie von High Sunderland, dem ‘durchsichtigen Haus’
XII – Die Villa Gontero und die kreative Schönheit von Beton
XIII – Die Villa Kolb und ihr nachhaltiges ‘Zylinderhaus’
XIV – Die Villa Borsani, eine modernistische Vision, in der ästhetische Welten aufeinanderprallen
XV – In der Residência João Marino – technisches Experiment und kulturelles Wahrzeichen